Diese 6 Dinge sind im Winter Pflicht in Münster

Veröffentlicht von am 18.11.2019 (Keine Kommentare)
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Münster im Winter (Foto: Presseamt Münster / Bernhard Fischer)

Es gibt ja über alles Untersuchungen. Unter anderem wurde in einer Studie festgestellt, dass der Winter nur für fünf Prozent der Deutschen die Lieblings-Jahreszeit ist (Spitzenreiter ist natürlich der Sommer, 50 Prozent finden ihn am besten). Dabei gibt es doch auch in der kalten Jahreszeit jede Menge zu entdecken und zu erleben in Münster.

Wir haben 6 Dinge gefunden, die man hier im Winter einfach gemacht haben muss. Und wer sich schon auf die anderen Jahreszeiten freut, der guckt hier Tipps für den Frühling und Herbst in Münster

Nummer 1: Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmarkt am Kiepenkerl (Foto: Presseamt Münster / MünsterView)

Klar, die Weihnachtsmärkte sind einfach Pflicht im Winter. Egal ob im Rathaus-Innenhof, rund um das Stadthaus I an der Klemensstraße, am Kiepenkerl, am Aegidiimarkt, an der Lamberti- oder der Überwasserkirche: Jeder Münsteraner hat seinen Lieblings-Weihnachtsmarkt und seinen Geheimtipp für den besten Glühwein, die beste Bratwurst oder Reibeplätzchen. 

Dabei gibt es auch unter den Weihnachtsmärkten selbst noch einen Geheimtipp, der längst nicht bei jedem angekommen ist: Der Westfälische Weihnachtsmarkt im Mühlenhof nämlich. An den vier Adventswochenenden öffnet er immer am Samstag und Sonntag in historischer Kulisse seine Pforten – mit unserer PlusCard gibt es Ermäßigung auf den Eintritt. 

Nummer 2: Ins Museum gehen

Das LWL-Museum ist immer einen Besuch wert (Foto: Elisabeth Deiters-Keul)

Als Münsteraner weiß man es häufig gar nicht richtig zu schätzen, was Münster kulturell alles anzubieten hat. Dabei gibt es unter den Museen beispielsweise echte Highlights. Und wann passt ein ausgedehnter Museumsbummel besser, als an einem kalten, ungemütlichen Wintertag?

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz zum Beispiel ist nicht nur von außen ein echter Hingucker, auch die Sammlung mit mehr als 300.000 Werken von Künstlern aus Westfalen ist einen Besuch wert. Direkt um die Ecke gibt es dann keine regionalen Werke, sondern solche von Weltrang – im Picasso-Museum. Dort sind nicht nur Werke von Pablo ausgestellt, sondern auch von Zeitgenossen und Freunden Picassos.

Die Dinos vor dem Naturkundemuseum (Foto: Schuetze1988, Lizenz CC-by-SA 3.0)

Wer beide Museen besuchen will, sollte das übrigens mit der münstercard machen. Denn der Eintritt in das LWL- und das Picasso-Museum ist damit kostenlos. Das gilt auch für das Museum für Lackkunst an der Windthorststraße und – besonders für Kinder ein Highlight – das LWL-Naturkundemuseum am Aasee. Denn die beiden Dinos vor dem Museum sind nicht die einzigen Urtiere, die in der Ausstellung zu bestaunen sind. 

Ganz kostenlose Museen gibt es in der Domstadt natürlich auch. Das Geomuseum der Uni an der Pferdegasse zeigt zum Beispiel ein spektakuläres Mammutskelett, hat aber bis 2021 leider noch wegen Umbaus geschlossen. Das Archäologische und das Bibelmuseum der Uni öffnen diesen Winter nach Umbau wieder. Und dann gibt es da noch den Geschichtsort Villa ten Hompel, den jeder Münsteraner einmal besucht haben sollte. 

Nummer 3: Schlittschuhlaufen 

Im Winter könnt ihr Pirouetten über’s Eis drehen.

Einmal die Kufen unterschnallen und über das Eis gleiten – seitdem die Eissporthalle an der Steinfurter Straße geschlossen hat, ist das nur noch im Winter möglich. Von Ende November bis Februar öffnet am Germania-Campus nämlich jedes Jahr eine künstliche Eisbahn. Dann kann man dort seine Runden ziehen, wo sich im Sommer der kleiner Teich befindet. 

Natürliche Flächen werden in Münster nicht zum Eislaufen freigegeben. Die Gefahr, dass das Eis an einzelnen Stellen nicht dick genug ist, ist einfach zu groß. Daher rät die Stadt davon ab, den Aasee zu betreten. Auch in die Rieselfelder zieht es bei Minusgraden immer wieder Eisläufer. Die biologische Station bittet dabei allerdings um Rücksicht: Daheimgebliebene Vögel verstecken sich im Schilf rund um die Teiche, das daher nicht betreten werden darf. Überhaupt ist das Verlassen der Wege in dem Naturschutzgebiet verboten – also auch das Betreten der zugefrorenen Flächen. Nutzt also die Rieselfelder lieber nur für einen Spaziergang und fahrt zum Schlittschuhlaufen zum Germania-Campus. 

Nummer 4: Selbst einen Adventskranz basteln

Nicht immer muss es ein klassischer Kranz sein.

Ok, Punkt 4 auf der Liste ist vielleicht keine Pflicht, denn Adventskränze gibt es natürlich auch fertig zu kaufen. Aber warum nicht einfach mal, ganz im „do-it-yourself“-Style, selbst versuchen. So schwierig ist das gar nicht. Ihr benötigt nur einen Strohkranz als Basis und einige Tannenzweige, möglichst der Nordmanntanne, denn deren Nadeln pieksen nicht. Dann noch etwas Draht, um die Tannenzweige am Kranz zu befestigen. Zum Schluss steckt ihr vier Kerzenhalter in den Kranz, setzt vier schöne Kerzen obenauf und dekoriert ganz nach Belieben. Dazu einfach die Weihnachtsplaylist anschmeißen und einen heißen Kakao kochen und die Adventszeit kann kommen. 

Wem das nun zu schnell ging, der findet bei Google auch detailliertere Anleitungen und auch verschiedene Kurse in Münster, bei denen ihr Euch die Materialen nicht selbst zusammensuchen müsst und Hilfe beim Binden bekommt. Nicht immer muss es übrigens ein klassischer Kranz sein – schon mal über eine Adventsschale nachgedacht?

Und für nächstes Jahr könnt ihr schon einmal Wachsreste sammeln und dann auch die Kerzen selbst herstellen. 

Nummer 5: Die WWU Baskets und den USC anfeuern

Die Baskets in der Halle Berg Fidel anfeuern (Foto: WWU Baskets)

In der Halle Berg Fidel ist im Winter jede Menge los. Hier tragen zum Beispiel die WWU Baskets und die Volleyballerinnen des USC Münster ihre Heimspiele aus. Wer die Stimmung noch nicht erlebt hat, sollte unbedingt mal hin – und warum dafür nicht einen verregneten Wochenend-Tag im Winter nutzen. Es wird bestimmt nicht der letzte Termin in der großen Sporthalle bleiben. Tickets gibt es bei den Baskets schon ab 8,50 Euro, beim USC kostet die Tageskarte im Vorverkauf 12 Euro, zudem gibt es Ermäßigungen. 

Wer auch im Winter nicht auf Fußball verzichten möchte, für den sind die Stadtmeisterschaften im Hallenfußball das Richtige. Sie finden ebenfalls in Berg Fidel statt, für die Zwischenrunde und den Finaltag haltet ihr euch die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr frei. Mit der PlusCard gibt es sogar eine Dauerkarte für alle Turniertage. 

Nummer 6: Theater oder Kino besuchen

Ob Cineplex oder Theater: Im Winter ist ein Besuch perfekt

Einfach mal zurücklehnen, sich in den Sessel kuscheln und von einem guten Film oder Theaterstück berieseln lassen. Klar denkt da jeder an das Cineplex und das Theater Münster an der Neubrückenstraße. Die modernen Säle im Kino und das große Haus mit seinen Balkonen und der spektakulären Beleuchtung sind auch immer einen Besuch wert. 

Aber neben den beiden Platzhirschen gibt es noch andere Kinos und Theater in Münster. Das Schlosstheater im Kreuzviertel zum Beispiel oder das Cinema an der Warendorfer Straße, das vielfach für sein Programm ausgezeichnet wurde. Auch das Wolfgang-Borchert-Theater am Hafen, das Pumpenhaus an der Gartenstraße oder das GOP am Hauptbahnhof bieten ein hochklassiges Programm. Und habt ihr schon einmal vom Boulevard-Theater gehört? Nutzt die kalten Tage doch mal, um Münsters Kulturlandschaft durchzuprobieren. 

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