Carsharing: Die Vorteile von Stadtteilauto

Veröffentlicht von am 17.02.2020 (Keine Kommentare)
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Stadtteilauto hat über 220 Fahrzeuge zur Auswahl

Seit 25 Jahren schon arbeiten wir mit Stadtteilauto zusammen – seinerzeit war es die erste Kooperation zwischen einem Carsharing-Anbieter und einem Verkehrsunternehmen in Deutschland. Nun beteiligen wir uns an der Firma Stadtteilauto und hoffen, zusammen noch mehr Münsteranerinnen und Münsteraner für den guten Zweck Carsharing zu gewinnen. 

Aber wo sind eigentlich die Vorteile von Carsharing und wie funktioniert es? Das lest ihr hier. 

Tarife und Anmeldung

Schlüssel raus und los

Stadtteilauto bietet verschiedene Tarife, die sich an der Nutzungshäufigkeit orientieren. Wer seltener ein Auto benötigt, zahlt weniger Grundbeitrag und dafür mehr Fahrtkosten und umgekehrt. Wer Carsharing erstmal ausprobieren möchte und auch Stadtwerke-Kunde ist, kann gut im PlusCard-Tarif starten. Der hat keine Aufnahmegebühr, statt einer Grundgebühr einen Mindestumsatz von 5 Euro im Monat und es wird auch keine Kaution fällig. Und wer dann merkt, dass er das Auto häufiger nutzt, kann in die regulären Tarife wechseln. 

Wer sich für einen Tarif entschieden hat, kann sich direkt online bei Stadtteilauto anmelden, für den PlusCard-Tarif geht das in unserem Kundenportal. Dann muss nur noch einmal der Führerschein vorgezeigt werden und schon kann es losgehen. Stadtteilautos können dann über die App gebucht werden und stehen an festen Stationen bereit – in Münster an rund 60 Standorten. 

Im Zuge unserer Beteiligung können wir uns aber auch ganz neue Tarifmodelle vorstellen, in denen Aboinhaber zum Beispiel Kontingente für Stadtteilauto bekommen würden. Wie genau solche Abos aussehen könnten, überlegen wir nun.  

Die Vorteile

Kombi, Transporter oder Kleinwagen? Bei Stadtteilauto habt ihr für jede Fahrt die Auswahl

Auf das eigene Auto zu verzichten, das ist natürlich ein großer Schritt, der wohlüberlegt sein will. Mehr Wege mit dem Rad, dem Bus oder eben dem Stadtteilauto zurückzulegen ist möglich, es erfordert nur etwas Umstellung – „Umparken im Kopf“, quasi, wie einmal ein großer Automobilhersteller für seine Produkte geworben hat. Wer nicht gleich den ganz großen Schritt gehen will, kann auch mit dem häufig vorhandenen Zweitwagen beginnen. Den benötigt man vielleicht doch nicht so häufig, dass er wirklich nötig wäre…

Der erste Vorteil: Wer Carsharing nutzt, hat seine Kosten im Griff. Steuern, Versicherung, Reparaturen, TÜV, Reifenwechsel, Verschleiß und und und. Das summiert sich – zusammen mit den Benzinkosten – beim eigenen Auto. Da die Kosten aber übers Jahr verteilt anfallen, hat man kaum einen Überblick, was das Auto an Geld verschlingt. Bei Stadtteilauto ist das alles inklusive und wird über monatliche Gebühr und Fahrtkosten abgedeckt. 

Das passende Auto steht immer bereit. Egal ob Kleinwagen für die Fahrt zur Oma, Kombi für den Wocheneinkauf oder Transporter für den Möbeltransport: Stadtteilauto hat 220 Fahrzeuge aller möglichen Größen. Beim Autokauf hingegen geht man ja meist einen Kompromiss ein. Wenn aber bei der Hälfte der Fahrten ein kleineres Auto reichen würde, stößt das Auto mehr Abgase aus als notwendig. Übrigens: Stadtteilauto hat auch verschiedene Elektro- und Wasserstofffahrzeuge. Wer also komplett emissionsfrei unterwegs sein möchte, kann das hier. 

Bei Stadtteilauto gibt es immer mehr Elektrofahrzeuge

Da das Auto nicht permanent vor der Haustür steht, fährt man mit Carsharing bewusster Auto. Da die Kosten transparent sind, überlegt man sich, ob die Autofahrt notwendig ist oder nicht doch per Bus oder mit Rad funktionieren kann. Das ist gut für’s Klima, weil es Autofahrten vermeidet.

Nicht zuletzt ist ein Stadtteilauto ein Fahr- und kein Stehzeug. Ein privates Auto steht 23 Stunden am Tag rum – meist zuhause oder am Arbeitsplatz. Wirklich fahren tut es im Schnitt nur eine Stunde am Tag. Das ist nicht nur ineffizient, es bindet auch riesige Mengen an Platz für’s Parken. Gerade in Innenstädten aber ist Platz Mangelware und könnte besser verwendet werden. Ein Carsharing-Auto kann bis zu 20 private Autos ersetzen. 

Carsharing ist ein Schritt in die Mobilitätswende. Weniger private Autofahrten bedeutet auch mehr Platz für Radverkehr und die Busse – zum Beispiel Metrobusse, die hoffentlich zukünftig in dichtem Takt über eigene Trassen auf den Hauptstraßen unterwegs sind. 

Viele gute Gründe also, über Carsharing nicht nur mal nachzudenken, sondern es einfach auszuprobieren.

 

 

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