Der Weg der Wärme in Bildern

Veröffentlicht von am 02.06.2016 (4 Kommentare)
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Rund 110 Kilometer lang ist das Leitungsnetz, das unter den Münsteraner Bürgersteigen liegt und viele Haushalte mit Fernwärme versorgt. Wir zeigen euch den Weg der Wärme von der Entstehung bis in die Münsteraner Haushalte.

Kraftwerk am Hafen

Kraftwerk am Hafen
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Die Wärme entsteht in unserer GuD-Anlage am Hafen. Das Kraftwerk produziert die Wärme gemeinsam mit Strom nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die Wärme, die bei der Stromproduktion ohnehin entsteht, geben wir nicht ungenutzt an die Umwelt ab, sondern leiten sie als Fernwärme an die Münsteraner Haushalte.

Mehr über Fernwärme-Pilze erfahrt ihr im Blog-Beitrag „Die Pilze sind zum Schwitzen da“. Den Elektrodenkessel, eine neue Anlage in unserem Wärmespeicher, erklären wir hier.

 

4 Kommentare

  1. Johannes
    14. Juni 2016

    Na klar hab ich noch Fragen: Wie lange wird es noch dauern, bis das Efeu den hässlichen Bunker endlich vollständig umhüllt? 😉

    Spaß beiseite: Danke für die Antwort, das finde ich wirklich interessant. Einerseits produziert ihr im Sommer also weniger elektrische Energie und habt folglich weniger Einnahmen, aber andererseits natürlich auch weniger Ausgaben für Gas, richtig?

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    • Simon Sanchez Real
      Simon Sanchez Real
      15. Juni 2016

      Hallo Johannes,
      das dauert bestimmt mich mehr lange, Efeu wächst ja ziemlich schnell 🙂

      Wenn wir das Kraftwerk bei wärmeren Temperaturen herunterfahren, verbrauchen wir tatsächlich nicht mehr so viel Erdgas.
      Viel wichtiger ist aber, dass wir ja wussten, dass im Sommer weniger Wärme gebraucht wird als im Winter und wir mit den unterschiedlichen Temperaturen in den Jahreszeiten planen und rechnen konnten und können.

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  2. Simon Sanchez Real
    Simon Sanchez Real
    13. Juni 2016

    Hallo Johannes,
    unsere GuD-Anlage und unsere BHKW sind wärmeführt und nicht Stromgeführt. Das heißt, sie richten sich nach dem Wärmebedarf in Münster. Während des Sommers, in dem nicht so viel Wärme verbraucht wird, laufen die Kraftwerke dementsprechend mit geringerer Leistung, so dass gar nicht erst zu viel Wärme entsteht.

    Diese Schwankungen im Wärmebedarf gibt es übrigens nicht nur zwischen den Jahreszeiten, die Nachfrage richtet sich auch nach den Tageszeiten. Morgens und abends verbrauchen die Menschen viel mehr Wärme oder warmes Wasser zum Duschen, waschen oder kochen. Damit wir bei diesen kurzfristigen Schwankungen unsere Kraftwerke trotzdem gleichmäßig fahren können, speichern wir Wärme in unserem Wärmespeicher im alten Kohlebunker.

    Wenn du noch weitere Fragen hast, melde dich gerne.

    Viele Grüße

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  3. Johannes
    11. Juni 2016

    Was passiert denn eigentlich mit der Wärme im Sommer, wenn niemand seine Wohnung damit heizt und nur wenig Warmwasser erzeugt werden muss, weil im Sommer viele kalt duschen?

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