Stadtwerke Münster und Dülmen kooperieren für Windenergie

18.08.2022

Windenergie-Projekte wollen Johannes Röken (r.), Geschäftsführer der Stadtwerke Dülmen, und Sebastian Jurczyk (l.), Geschäftsführer Stadtwerke Münster, gemeinsam voranbringen.

Versorger wollen erneuerbare Energie in Dülmen voranbringen

Die Stadtwerke aus Münster und Dülmen wollen für mehr Windenergie auf Dülmener Stadtgebiet enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten die Geschäftsführer der beiden Unternehmen. „Der einzige Weg, um von Energieimporten unabhängig zu werden und gleichzeitig etwas gegen den Klimawandel zu tun, ist der Ausbau von Erneuerbaren Energien Das geht im kooperativen Miteinander besser als in Konkurrenz“, betonen die Geschäftsführer der beiden Stadtwerke, Sebastian Jurczyk (Münster) und Johannes Röken (Dülmen). „Wir vereinen daher unsere Kräfte, um die Windenergie in Dülmen weiter voranzubringen.“

Die Stadt Dülmen will im September so genannte Windkonzentrationszonen ausweisen, in denen Anlagen gebaut werden können. Den Stadtwerken aus Münster und Dülmen ist es wichtig, mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der Dülmener Stadtgesellschaft über die geplanten Windenergie-Projekte ins Gespräch zu kommen. Als kommunale Unternehmen sehen sich die beiden Stadtwerke nicht nur der Energiewende, sondern auch ihren Kommunen und deren Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet: „Als lokale Energieversorger stehen wir dafür, in der und für die Region Münsterland Werte zu schaffen. Es ist uns wichtig, dass von der Windenergie alle profitieren – die Kommune, die Bürgerinnen und Bürger und die lokale Wirtschaft“, sagt Sebastian Jurczyk. „Gemeinsam stehen wir für die Energiewende vor Ort und profitieren ganz konkret von den Stärken und Erfahrungen des Partners“, ergänzt Johannes Röken, Geschäftsführer der Stadtwerke Dülmen.

Begleitend zur Entwicklung konkreter Windenergie-Vorhaben, wollen die Partner gemeinsame Informationsangebote für Politiker und Interessierte organisieren. Kommen die Stadtwerke in den Konzentrationszonen zum Zuge, planen sie gemeinsam Entwicklung, Bau und langfristigen Betrieb der Windenergieanlagen. Auch Bürgerbeteiligungsmodelle stehen dann auf der gemeinsamen Agenda.

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