Stadtwerke begrüßen die Kunden der Westfälische Fernwärme

08.08.2023

Klimafreundliche Wärme und Service aus einer Hand für 1.900 Fernwärme-Kunden

1.900 neue Fernwärme-Kunden in Coerde, Angelmodde und im Zentrum Nord begrüßen die Stadtwerke Münster in diesen Tagen. Ihr bisheriger Fernwärmeanbieter, die Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, verschmilzt vollständig mit den Stadtwerken Münster.

Bisher hielten die Stadtwerke 50 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen, die weiteren 50 Prozent hielten die Stadtwerke Dinslaken. Das Unternehmen wurde 1968 gegründet, um in Münster ein Fernwärmesystem aufzubauen – eine damals für Münster neue Technologie, in der die Dinslakener bereits über weitreichende Erfahrungen verfügten. Nach mehr als fünfzig Jahren Zusammenarbeit einigten sich die Partner im vergangenen Herbst auf die vollständige Übernahme durch die Stadtwerke Münster.

Den Kunden verschafft die Übernahme Zugang zum umfassenden Serviceangebot der Stadtwerke Münster. Ihnen stehen ab sofort alle Services offen – von der persönlichen Beratung im CityShop über das digitale Kundenportal bis hin zur beliebten Stadtwerke PlusCard. Auch das technische Team im Hintergrund wächst. Die gewohnten Ansprechpartnerinnen und -partner bleiben dieselben, denn alle Mitarbeitenden der Westfälischen Fernwärme wechseln ins Team der Stadtwerke. Neben Kundenstamm und Beschäftigten übernehmen die Stadtwerke Münster außerdem rund 50 Kilometer Rohrleitungen und die drei Heizwerke der Westfälischen Fernwärmeversorgung.

In Münster können die Stadtwerke die Entwicklung des Wärmesystems somit aus einem Guss planen und vorantreiben. Ein wichtiger, strategischer Schritt für die Wärmewende in Münster, wie Geschäftsführer Sebastian Jurczyk betont: „Fernwärme ist eine tragende Säule der Wärmewende. Dank der Übernahme profitieren alle Fernwärmehaushalte in Münster von unserer grünen Wärmestrategie.“ Diese sieht vor, Fernwärme in zunehmendem Maße aus erneuerbaren Wärmequellen zu gewinnen. Dabei setzen die Stadtwerke Münster maßgeblich auf Tiefe Geothermie, Solarthermie, Großwärmepumpen und Saisonspeicher. Die erste Großwärmepumpe wird bereits in der kommenden Heizperiode die Arbeit aufnehmen.

Das Leitungsnetz der Westfälischen Fernwärme wird in die umfassende Netzplanung und -steuerung der Stadtnetze Münster integriert und im kommenden Jahr schrittweise Instand gesetzt.