Schnelles Internet für Mauritz-Mitte-Nord

22.08.2023

Gemeinsam für einen schnellen Glasfaserausbau in Mauritz-Mitte-Nord (v. l.): Maik Söhle und Lukas Rutsch vom Bauunternehmen RM Rohrleitungsbau sowie Maroof Munir und Dirk Nowak von den Stadtwerken Münster.

Jetzt bekommt auch Mauritz-Mitte-Nord gigabitfähiges Internet

Die Stadtwerke Münster und die Telekom haben mit dem Glasfaserausbau im Pötterhoek begonnen, es geht weiter in der Dieckstraße und der Kärntnerstraße. Insgesamt können in dem Quartier 957 Gebäude und 4233 Haushalte angeschlossen werden. Nach Kinderhaus, Mauritz-West, Neutor, dem Geistviertel und Gremmendorf-Ost ist Mauritz-Mitte-Nord das sechste Gebiet in Münster, das der kommunale Versorger gemeinsam mit der Telekom ausbaut. Die Stadtwerke bauen die Leitungen, die Telekom übernimmt die Netztechnik und schickt das Licht durch die Glasfaserkabel.

Stadtwerke und Telekom ermöglichen flächendeckend gigabitfähiges Internet für Münster

„Wir stehen zu unserem Versprechen für Münster: Bis 2030 bauen wir ein flächendeckendes Glasfasernetz und schließen 160.000 Haushalte ans schnelle Internet an“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk. Ähnlich wie das Strom- und Gasnetz sei das Glasfasernetz ein wichtiger Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge und gehöre in kommunale Hand. Nur so werde sichergestellt, dass es langfristig im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Münsters betrieben werde und funktionsfähig bleibe.

„Die Münsteranerinnen und Münsteraner profitieren vom kooperativen Glasfaserausbau der Stadtwerke und der Telekom, denn in unserem Glasfasernetz haben sie freie Vertragswahl“, ergänzt Michael Hagspihl, Bereichsleiter Global Strategic Projects and Marketing Partnerships bei der Telekom. Die Partner bauen in einem effizienten und nachhaltigen Open-Access-Modell aus. Dadurch können Netzpartner (zum Beispiel Vodafone, Telefónica, 1&1) von Beginn an das Netz unter ihrer eigenen Marke vermarkten.

Die Stadtwerke Münster und die Telekom bieten einen sogenannten FTTH-Ausbau, bei dem die Glasfaser bis in die Wohnungen verlegt wird. Der Vorteil ist, dass so allen Haushalten die volle Bandbreite zur Verfügung steht. Die Baukosten übernehmen die Projektpartner unter der Voraussetzung, dass mindestens ein Haushalt pro Gebäude einen Glasfaservertrag abgeschlossen hat, was bei beiden Unternehmen möglich ist.

Informationen zum Glasfaseranschluss und den Bauarbeiten finden Interessierte unter www.glasfaser-muenster.de

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