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Münsters bedeutendstes Verkehrsmittel: das Fahrrad

Wenn Sie unseren Beitrag zu Masematte bereits gelesen haben, dann müssen wir Ihnen „Leeze“ nicht mehr erklären. Falls nicht: Wir reden vom Fahrrad, zu dem man in Münster „Leeze“ sagt. Wer Münster zum ersten Mal besucht und dabei die Innenstadt durchquert, wird eines schnell feststellen: In Münster fährt man Rad. Statistisch besitzt jede Münsteranerin und jeder Münsteraner knapp zwei davon. Wir haben ein paar Tipps fürs Radfahren in der Domstadt:

Tipp 1: Rad ist besser als Auto

Tun Sie es den Menschen in Münster gleich und fahren auch Sie Rad. Die Stadt ist wie geschaffen dafür, denn es gibt

  • nahezu keine Steigungen,
  • Radwege, so weit das Auge reicht, und bis in die Vororte,
  • Fahrradschleusen an den Ampeln, bei denen sich Radfahrer_innen vor den Autos aufstellen können,
  • „unechte“ Einbahnstraßen, auf denen Radfahrer_innen in beiden Richtungen fahren dürfen,
  • spezielle Fahrradstraßen,
  • mit der Radstation am Hauptbahnhof ein eigenes Parkhaus nur für Fahrräder. Hier können Sie sich auch ein Rad leihen, wenn Sie selbst noch keines besitzen oder Besuch ins Haus steht.

Eines der stärksten Argumente für das Rad ist die Promenade. Die wunderschöne Allee führt auf knapp fünf Kilometern einmal rund um die Innenstadt, ist komplett autofrei und schützt mit ihren Bäumen Fahrradfahrer_innen und Fußgänger_innen vor Sonne und leichteren Regenfällen. Sind Sie zugezogen, werden Sie schnell feststellen: Ziele in der Innenstadt und den umliegenden Stadtteilen erreichen Sie mit keinem Verkehrsmittel schneller und gesünder als mit dem Fahrrad.

Tipp 2: Achtung, Polizeikontrolle!

Viele Räder bedeuten auch viel Aufmerksamkeit. Radfahrer_innen werden in Münster deutlich häufiger das Ziel von Polizei-Kontrollen, als Sie es vielleicht von Ihrem bisherigen Wohnort kannten. Bei Rot über die Ampel? Mal eben 50 Meter über den Gehweg? Ohne Licht über die Promenade? Lieber nicht! Den Fahrradstreifen der Polizei ist hier noch niemand entkommen.

Tipp 3: Das Fahrrad richtig parken

Besonders in der Innenstadt und am Hauptbahnhof ist es häufig eine Herausforderung, sich einen Weg durch die wahllos abgestellten Fahrräder zu bahnen. Wenn es allzu schlimm wird – und das wird es regelmäßig – setzt das Ordnungsamt die falsch abgestellten Räder um. Das bedeutet, Sie finden Ihr Rad irgendwo in der Nähe, meist an einer Stelle, an der das Abstellen der Räder kein Problem darstellt. Bei Platzmangel werden die Räder auch zur Sicherstellung mitgenommen. Wo Sie Ihr Rad dann abholen können, weiß das Ordnungsamt.

Tipp 4: Fahrraddieben vorbeugen

Münster belegt in der bundesweiten Statistik der Fahrraddiebstähle regelmäßig einen der vorderen Plätze. Das liegt allerdings auch daran, dass es hier zahlenmäßig viel mehr Fahrräder gibt als anderswo. Trotzdem ist ein gutes Fahrradschloss eine sinnvolle Investition in Münster.

Tipp 5 Günstig Fahrräder ersteigern

In Münster gehen mehr Fahrräder „verloren“, als Leezen wiedergefunden werden. Deshalb meldet das Fundbüro der Stadt Münster regelmäßig Land unter. Viermal im Jahr versteigert das Fundbüro im großen Stil Fahrräder – eine gute Gelegenheit für ein Schnäppchen und in jedem Fall eine unterhaltsame Angelegenheit. Alle Infos und die aktuellen Termine der Versteigerungen finden Sie hier.

Tipp 6: Gebrauchte Fahrräder kaufen

Regelmäßig finden in Münster Gebrauchtbörsen für Fahrräder statt. Hier können Sie ein gebrauchtes Rad verkaufen oder selbst eines kaufen. Eine Vorschau auf die nächste Börse finden Sie hier. Gute Angebote finden Sie auch in der na dann oder bei Ebay Kleinanzeigen.

Tipp 7: Bei Regen den Bus nehmen

Für Gelegenheitsfahrer_innen ist das elektronische 90 MinutenTicket der Stadtwerke Münster die optimale Lösung. Innerhalb der Stadt Münster fahren Sie in allen Bussen und den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn bargeldlos und stets zum günstigsten Preis. Bis zu drei Kinder bis 14 Jahre fahren zudem kostenfrei mit Ihnen.

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