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Stromzähler

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) mit seinem Herzstück, dem neuen Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), ist 2016 in Kraft getreten. Es regelt unter anderem, dass bis 2032 stufenweise in allen Haushalten und Betrieben in Deutschland die bisherigen, meist mechanischen Stromzähler (sog. Ferraris-Stromzähler) gegen neue elektronische Messeinrichtungen ausgetauscht werden müssen. Die Einführung dieser neuen Stromzähler ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum intelligenten Stromnetz der Zukunft.

 

Was sind die neuen elektronischen Zähler?

Bei den neuen elektronischen Stromzählern wird zwischen bloßen modernen Messeinrichtungen (mME) unterschieden, die die Verbrauchserfassung digital statt anlog erledigen, sowie intelligenten Messsystemen (iMSys), die Verbrauchern den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigen und in ein Kommunikationsnetz eingebunden sind. Moderne Messeinrichtungen (mME) sind mit keiner Kommunikationseinheit verbunden und können nicht fernausgelesen werden. Intelligente Messsysteme machen den Ablesevorgang vor Ort künftig überflüssig.

 

Geplante Umsetzung

Bis 2032 sollen alle Haushalte mit modernen Zählern (mME, iMSys) ausgestattet werden. Zuständig für den Umbau in Münster ist Stadtnetze Münster, die als grundzuständiger Messstellenbetreiber den Messstellenbetrieb übernimmt.

  • Die moderne Messeinrichtung wird bei Stromkunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von bis zu 6.000 Kilowattstunden (kWh) und bei Erzeugungsanlagen bis zu einer Einspeiseleistung von 7 Kilowattpeak (kWp) eingebaut.
  • Bei Betrieben und großen Haushalten mit einem Verbrauch ab 6.000 kWh und bei Erzeugungsanlagen mit einer Einspeiseleistung über 7 Kilowattpeak (kWp) wird das intelligente Messsystem zur Pflicht

Seit Oktober 2017 baut Stadtnetze Münster moderne Messeinrichtungen (mME) ein. Wann Sie vom Zählerwechsel betroffen sein werden, teilen Ihnen die Stadtnetze drei Monate vorher schriftlich mit. Mehr Informationen zum Roll-Out der Stadtnetze finden Sie hier.

 

Kosten für moderne Messeinrichtungen (mME)

Die Kosten für den bisherigen Ferraris-Zähler, den wir an die Stadtnetze entrichtet haben, betrugen bisher 16,28 € brutto pro Jahr. Aufgrund der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen aufwendigeren Technik der modernen Zähler entsteht auch den Messstellenbetreibern zusätzlicher Aufwand. Daher wurde im Messstellenbetriebsgesetz für die mME eine Preisobergrenze pro Zähler von 20,00 € brutto pro Jahr vorgesehen.

Die sich daraus für uns ergebende Preiserhöhung von 3,72 € brutto pro Jahr geben wir vorerst nicht an Sie weiter.

Neue elektronische Messeinrichtungen


Moderne Messeinrichtung (mME):

Neue elektronische Messeinrichtung , die die Verbrauchserfassung digital statt analog erledigt. Sie ersetzt den bislang eingesetzte elektromechanischen "Ferraris-Zähler" bei Verbräuchen bis 6000 kWh/Jahr. Neben dem aktuellen Stromverbrauch zeigen sie auch tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Stromverbrauchswerte für die letzten 24 Monate an. Da sie nicht an ein Kommunikationsnetz angebunden sind, können sie nicht fernausgelesen werden. Die Ablesung: Zur Bedienung der modernen Messeinrichtung ist lediglich eine handelsübliche Taschenlampe notwendig, mit welcher der Lichtsensor auf der Vorderseite des Gerätes angeleuchtet wird.

Hier im Flyer finden Sie mehr Informationen


Intelligentes Messsystem (iMSys):

Ein intelligentes Messsystem (iMSys) besteht aus einer modernen Messeinrichtung (mME) und einem Smart-Meter-Gateway. Das Smart-Meter-Gateway kann die Messwerte verarbeiten und automatisch übermitteln. So wird der Ablesevorgang vor Ort künftig überflüssig.

Bisherige elektronische Messeinrichtungen:


Der aktuelle elektronische Stromzähler

Ihr Stromzähler ist der elektronische Zähler "Elster AS 1440".


Der digitale Stromzähler

Sie haben den digitalen Stromzähler "EMH ITZ" installiert.


Ihr EnergiesparZähler

Ihr Strom wird von dem Zählertyp "ISKRA MT372" gezählt.

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