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Aktuelle Pressemitteilungen - Bereich Unternehmen

15.06.2014

Schüler erforscht Stromkabel der Zukunft

Jury zeichnet die Gewinner des KICK-Förderpreises aus

Mit dem Bau eines Supraleiters gewinnt Tim Meyer den 1. Platz beim KICK-Wettbewerb 2014 der Stadtwerke. Supraleiter sind Materialien, die keinen elektrischen Widerstand mehr haben, wenn man sie unterhalb einer bestimmten Temperatur abkühlt Der 16-jährige Schüler Tim vom Gymnasium Wolbeck nahm den Preis für innovative Schülerprojekte am Sonntag, 15. Juni, bei der feierlichen Preisverleihung im Skaters Palace entgegen. Mit ihm wurden 12 weitere Siegerprojekte geehrt.

Tim Meyer kühlte für seinen Supraleiter mit flüssigem Stickstoff einen Kupferleiter ab. In diesem Zustand transportiert der Leiter große Mengen Strom ohne Verluste. Supraleiter gelten als gute Kandidaten für die Stromkabel der Zukunft, weil sie besonders energieeffizient sind. Jurymitglied Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster ist begeistert: „Strom verlustfrei zu transportieren, ist eine der Herausforderungen der Energiewende. Die Relevanz und das hohe Niveau von Tims Forschungsprojekt hat die Jury überzeugt.“

Der Sieger erhielt 2.000 Euro Preisgeld und die KICK-Trophäe, die von Design-Studenten der Fachhochschule Münster konzipiert worden war. Insgesamt erhielten die Siegerprojekte für ihren Forscherdrang 6.000 Euro Preisgeld. 320 Schüler aus 18 Münsteraner Schulen hatten sich Gedanken zu den Themen Natur und Umwelt, Energie und Technik sowie Zukunft und Gesellschaft gemacht. Mit 31 Projekten bewarben sie sich um den diesjährigen Förderpreis. Die 13 besten wurden bei der Feier prämiert. Für gute Stimmung im Skaters Palace sorgte die Tanzgruppe Complex Crew, Finalisten der Pro-Sieben-Sendung „Millionärswahl“ und die Münsteraner Pop-Band Spielraum.

Der Kick-Förderpreis wurde vor sechs Jahren von den Stadtwerken ins Leben gerufen. Das Unternehmen unterstützt damit innovative Projekte, für die sich Schüler und Lehrer über den Unterricht hinaus engagieren. Mitmachen können alle weiterführenden Schulen, also Berufsschulen, Förderschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien.

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