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Aktuelle Pressemitteilungen - Bereich Unternehmen

Brot und Salz auf gute Nachbarschaft überreicht Dr. Henning Müller-Tengelmann an KopfKunst-Geschäftsführer Jens Kallfelz.

26.08.2015

Erste Mieter ziehen in umgebauten, historischen Flechtheimspeicher ein

Kommunikations- und Designagentur KopfKunst bezieht markanten Turm

Im Frühjahr 2013 weckten die Arbeiter den historischen Flechtheimspeicher aus einem sechs Jahre langen Dornröschenschlaf. Der ehemalige Getreidespeicher wandelte sein Gesicht, aus Silos, Schütten und Förderbändern wurden während der zwei Jahre andauernden Umbauarbeiten Büros und Archivflächen. Bald beziehen die ersten Mieter den Flechtheimspeicher.

Insgesamt 3.500 Quadratmeter Büroflächen standen zur Verfügung, über 80 Prozent der Flächen sind inzwischen vermietet. „Jeder Mieter, dem wir seine zukünftigen Flächen gezeigt haben, war begeistert von dem einmaligen Ambiente. Im Flechtheimspeicher haben sie Büros mit Seele gefunden“, sagt Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster. Der Flechtheimspeicher steht unter Denkmalschutz, da es als einer der wenigen noch erhaltenen historischen Industriebauten in Münster als Beleg für die wirtschaftliche Entwicklung Münsters zu Anfang des 20. Jahrhunderts steht.

Eine besondere Fläche hat sich die bundesweit tätige Kommunikations- und Designagentur KopfKunst gesichert. Das Unternehmen bezieht die oberen vier Etagen und damit auch den markanten Turm an der Hafenseite des Gebäudes. Das Wachstum der Agentur veranlasste Jens Kallfelz, geschäftsführender Gesellschafter von KopfKunst, bereits vor rund drei Jahren dazu, sich aktiv nach neuen Räumlichkeiten für sich und seine Mitarbeiter umzusehen.

„Die neuen Räumlichkeiten sollten hinsichtlich Architektur und Ausstattung unseren Ansprüchen – aber auch denen unserer Kunden – entsprechen. Hier hat der Flechtheimspeicher beste Voraussetzungen geboten", so Jens Kallfelz über seine Entscheidung für den Flechtheimspeicher. „Nach eineinhalb Jahren gemeinsamer Planungs- und Entwicklungsarbeit mit den Stadtwerken Münster und den beteiligten Architekten ist ein zukunftsorientiertes Bürokonzept entstanden, das perfekt auf unsere Bedürfnisse und Kreativprozesse zugeschnitten ist.“

Trotz des großen Angebots an Büroflächen in und um Münster nahm die Suche einige Zeit in Anspruch. Denn vor dem Hintergrund, dass KopfKunst national und international erfolgreiche Kunden und Projekte aus dem Architektur- und Designbereich betreut, war nicht nur die Größe der Bürofläche ein entscheidendes Auswahlkriterium bei der Standortsuche, sondern vor allem auch deren Gestaltungspotenzial.

Über KopfKunst, Agentur für Kommunikation GmbH
KopfKunst wurde vor 23 Jahren gegründet und zählt laut aktuellem PAGE CD/CI-Ranking zu den führenden Corporate-Design- und Corporate-Publishing-Agenturen in Deutschland. Mit Platz 23 auf der Deutschland-Rangliste gehört KopfKunst zudem zu den fünf größten inhabergeführten Corporate Design-Agenturen in Nordrhein Westfalen. Weitere Informationen über KopfKunst erhalten Sie unter: www.kopfkunst.net

Hintergrund Flechtheimspeicher
Der heute einfach als Flechtheimspeicher bekannte Gebäudekomplex besteht aus dem eigentlichen Flechtheim- und dem Rhenusspeicher.

Der Flechtheimspeicher steht entlang des Hafens und wurde um 1900 als Getreidespeicher von der Firma Flechtheim errichtet. Die international tätige Firma M. Flechtheim und Comp. zählte zu damaliger Zeit zu einer der größten Unternehmen im Getreidehandel. Der fünfgeschossige Mauerwerksbau mit gusseisernen Mittelstützen hat eine Geschosshöhe von 3,10 bis 3,80 Meter. Jedes Geschoss hat in etwa eine Fläche von etwa 280 Quadratmeter, es ergibt sich eine Gesamtnutzfläche von circa 1.580 Quadratmeter.

Der Rhenus-Speicher wurde 1939 als Getreide-Silospeicher errichtet und schließt direkt an den Flechtheimspeicher an. Der neungeschossige Stahlbetonskelettbau mit einer Klinkerverblendung hat Geschosshöhe von 3,10 bis 4,00 Meter. Jedes Geschoss hat in etwa eine Fläche von circa 900 Quadratmeter, insgesamt ergibt sich eine Gesamtnutzfläche von etwa 7.200 Quadratmeter.

Beide Speicher gehörten seit 1939 der Firma Rhenus. Nach Ablauf der Erbbaurechtsverträge gingen die Gebäude 1999 in den Besitz der Stadtwerke Münster über, die Firma Rhenus blieb Mieter. Im Jahr 2007 endete auch das Mietverhältnis durch die Firma Rhenus, 2013 haben die Stadtwerke mit dem Umbau begonnen. Als erster Mieter ist 2014 bereits das Wolfgang-Borchert-Theater auf 1.500 Quadratmeter Fläche im Erd- und Untergeschoss eingezogen.