Sprungnavigation:

Spinge direkt zur ...

Aktuelle Pressemitteilungen - Gesamt

Reinhard Schulte (l.) und Eckhard Schläfke nutzen die Türen drei und vier, die sich hinter dem Gelenk befinden.

Insgesamt zehn neue Citaros gehen in den nächsten Tagen in den Linieneinsatz in Münster.

14.10.2015

Neue Busse schonen Klima und sparen Zeit an der Haltestelle

Stadtwerke setzen ab Montag zehn neue Gelenkbusse ein

„Das Klima schonen und gleichzeitig Standzeit an der Haltestelle einsparen“, so umschreibt Reinhard Schulte, Leiter Nahverkehrsmanagement der Stadtwerke, was das städtische Unternehmen mit seinen zehn neuen Gelenkzügen plant. Die Busse vom Typ Citaro werden bereits ab nächster Woche im gesamten Liniennetz eingesetzt.

Klimaschonend und sparsam
Durch den Motor mit modernster Abgasnachbehandlung werden Partikelemissionen auf ein Maß am Rande der Nachweisbarkeit reduziert und die Stickoxidemissionen in harmlose Luftbestandteile zerlegt. „Die Fahrzeuge ersetzen Busse aus den Jahren 2004 und 2005, die inzwischen über 800.000 Kilometer auf dem Tacho haben“, erklärt Eckhard Schläfke, Betriebsleiter der Stadtwerke. „Im Vergleich zu diesen Bussen spart jedes Fahrzeug jährlich etwa 5.000 Liter Diesel und 13 Tonnen CO2-Emissionen ein“. Die Stadtwerke erneuern ihre Flotte laufend und besitzen eine der modernsten Busflotten in Deutschland. „Neben unseren Elektrobussen schonen auch die neuen Euro-6-Busse mit konventionellem Antrieb das Klima und helfen, schädliche Abgase zu vermeiden“, so Eckhard Schläfke.

Vier Türen sparen Zeit
Auch für die Fahrgäste ändert sich mit der neuen Bus-Generation etwas: Die neuen Busse besitzen vier statt wie bei den bisherigen Gelenkbussen drei Türen. Je zwei Türen befinden sich im vorderen und hinteren Teil des Busses. „Davon erhoffen wir uns einen schnelleren Fahrgastwechsel und so kürzere Standzeiten an der Haltestelle. Ganz wichtig, wenn nun auch an allen Türen eingestiegen wird: Wir bitten darum, zuerst die Fahrgäste aus dem Bus aussteigen zu lassen und dann einzusteigen“, sagt Reinhard Schulte. Durch die Zeitersparnis profitieren davon alle – Fahrgäste und Stadtwerke.

Dabei sind die Türen hinter dem Gelenk – wie bei allen Gelenkbussen – so genannte Automatiktüren. Das heißt, dass der Fahrer sie nicht selbst öffnen und schließen kann. Sowohl innen als auch außen gibt es zum Öffnen der Türen Druckknöpfe. Wer einsteigen möchte, kann die Türen selbst öffnen. Nach dem Fahrgastwechsel schließen die Türen automatisch, eine Lichtschranke überwacht dabei, ob der Türbereich frei ist. Diese Funktionsweise ist für Türen hinter dem Gelenk gesetzlich vorgeschrieben.

Im Bereich der dritten Tür haben die Busse erstmals eine weitere Sondernutzungsfläche, die zusätzlichen Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder bietet. Die Standflächen sind mit Sicherungsgurten ausgerüstet. „Wir reagieren damit auf die gesellschaftliche Entwicklung und die Ansprüche an barrierefreie Mobilität“, so Reinhard Schulte. Schon seit 2007 haben alle Busse der Stadtwerke zwei dieser Sondernutzungsflächen an der zweiten Tür.

Einsatz ab Montag
Mit dem Ende der Herbstferien stocken die Stadtwerke ihr Fahrtenangebot wieder gezielt auf und bieten auf den vielgenutzten Linien 1, 6, 12 und 15 morgens zusätzliche Fahrten an. Ergänzend halten die Stadtwerke mehr Verstärkerbusse als im Sommerhalbjahr bereit, um flexibel auf die stärkere Auslastung der Linienbusse reagieren zu können.

Die zehn neuen Busse werden in diesem Winter schwerpunktmäßig auf der Linie 11 eingesetzt, die insbesondere im Bereich zwischen Gievenbeck und Hauptbahnhof viel genutzt wird. Daher können sie den Vorteil des schnelleren Ein- und Ausstiegs dort besonders gut ausspielen. Auch auf den anderen Linien im Stadtgebiet können die Fahrgäste die neuen Busse aber erfahren. Sie sind zu erkennen an den Wagennummern 1545 bis 1554.

Sprungnavigation:

Spinge direkt zur ...