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Geschwister-Scholl-Realschule

Sprachsensibles Lernen im Biologieunterricht

Projektbetreuer:                      
Danijela Schneider-Vdovic, Stefanie Riboni

Projektteilnehmer:                
Jan Schermer, 15, Klasse 9A, Timon Steppke, 15, Klasse 9B, Armstrong Galley, 15, Klasse 9B, Rama Barhoum, 15, Klasse 9B, Dara Sulaiman, 15, Klasse 9B, Jan Olo,15, Klasse 9B, Sakar Karakheti,15, Klasse 9B, Mohamma Olo, 15, Klasse 9A, Umar Bhatti, 15, Klasse 9B, Akem Emanuel Bartel, 16, Klasse 9B, Paula Drozdz, 15, Klasse 9B, Mewlana Gradina, 15, Klasse 9B, Luise Hartz, 16, Klasse 9B, Alona Kelbach, 15, Klasse 9B, Saphirah-Zenib Rizvi, 15, Klasse 9B, Scharlyne Adaeze Tarseh, 15, Klasse 9b, Jolina Kimberly Zech, 15, Klasse 9b, Georgin Arulappu, 15, Klasse 9A, Klaudiusz Burakiewicz, 15, Klasse 9A, Helana Djoki Khidir, 15, Klasse 9A, Frederik Kayser, 15, Klasse 9A, Christina Nikolaidou, 15, Klasse 9A, Roland Zichler, 15, Klasse 9A, Emre Sancar, 15, Klasse 9a, Malou Berning, 16, Klasse 10b, Aylin Delker, 16, Klasse 10b

 

Projektbeschreibung

Unsere Idee für das Projekt: „Sprachsensibles Lernen im Biologieunterricht" ist aus der Not entstanden. In unserem Kurs mit 29 SchülerInnen sind sechs SchülerInnen erst seit Kurzem in Deutschland. Für sie ist es besonders schwer, dem Fachunterricht zu folgen. Je mehr wir uns mit der biologischen Fachsprache beschäftigt haben, wurde uns bewusst, dass es auch für uns, die hier geboren sind, nicht einfach ist, diese Sprache zu verstehen. Daraus ist unsere Idee entstanden, am Thema „Stationen des Lebens" anzusetzen und dieser Fachsprache „den Kampf" zu erklären. Alle SchüIerInnen arbeiteten fleißig an selbst geschriebenen Büchern (sogenannten Facharbeiten). Dabei verloren die Fachtexte an Fremdheit und Komplexität. Vieles wurde ausprobiert: selbst erstellte Wortgeländer, Bildsequenzen, Lückentexte, Bildergeschichten, Memorys, Dominos, Partnerkärtchen, Stille-Post-Spiele und vieles mehr. Danach haben wir unsere Erkenntnisse in mehreren Facharbeiten zur unserem Thema verschriftlicht. Die MitschülerInnen, die nicht so lange in Deutschland sind, brachten sich auch immer mehr in die gemeinsamen Überlegungen zur Darstellung der Facharbeiten ein. Sie erzählten viel über ihre eigenen Sprachen und den Aufbau ihrer Sprachen. So entstanden viele Diskussionen über die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der verschiedenen Sprachen. Etliche Freistunden und Vertretungsstunden saßen wir in der Mediathek der Schule und zerbrachen uns den Kopf über manche Ausdrücke in der deutschen Sprache. Am Ende wollen wir die selbst erstellten Fachbücher (Facharbeiten) allen SchülerInnen unserer Schule zur Verfügung stellen. Den Ehrenplatz in unserem DaF/DaZ-Raum haben die ersten selbst erstellten Bücher schon bekommen. Der Rest wird noch folgen.
Es entstanden nicht nur neue, von uns erstellte Fachbücher, sondern auch neue Freundschaften. So wurden aus Fremden Freunde und aus Fremdsprache/Fachsprache eine Sprache, die jeder im Kurs verstanden hat.

 

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