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Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Anchar – Entwicklung eines zukunftsfähigen Ladenetzes für Elektroautos

Projektbetreuer:                    
Hendrik Büdding, Michael Deittert, Daniel Spieker

 

Projektteilnehmer: 
Leonard Sondermann, 18, Q2, Felix Ulonska, 18, Q2, Moritz Kunz, 18, Q2

 

 

 

 

Projektbeschreibung

Im Projektkurs NW haben wir uns mit dem aktuellen Aufbau von Ladenetzen für Elektroautos auseinandergesetzt. Uns fielen dabei einige Defizite der bisherigen Vernetzung der Ladeverbände auf. Deshalb beschäftigen wir uns mit der Konzeption und Implementierung eines optimierten Backendsystems zur betreiberübergreifenden Kommunikation innerhalb eines neuen, dezentralen Ladenetzes. Dieses sollte zum einen den für die Zukunft ausgelegten Ansprüchen im Bereich der Sicherheit genügen, aber auch Möglichkeiten der einfachen Anbindung eigener Ladestationen (auch kleiner Anbieter) an ein öffentliches, für jeden zugängliches Ladenetz eröffnen.

Wir entschieden uns für die in letzter Zeit viel diskutierte Blockchain-Technologie, da diese eine dezentrale, manipulationssichere Datenspeicherung ermöglicht. Damit unser System eine möglichst realitätsnahe Umsetzung erreicht, haben wir die Konzeption aus allen Blickwinkeln betrachtet: des Ladesäulenherstellers, des Ladenetzbetreibers und des Verbrauchers. Um dies adäquat umzusetzen, entwickelten wir eine eigene Ladeinfrastruktur in Form einer Ladestation, eines Servers, eines Betreibers und eines Elektroautos, das aus einem umgebauten, elektrifizierten Kettcar besteht.

Durch die Dezentralisierung der Vernetzung von Ladesäulen lässt sich die Stabilität und wirtschaftliche Unabhängigkeit der für die Zukunft hochrelevanten Ladeinfrastruktur steigern. Um die Abhängigkeit von einem einzelnen Akteur zu reduzieren, sollten sich die Betreiber von Ladesäulen zusammenschließen, um ein derartiges dezentrales Netz aufzubauen.

Unser Projekt stellt ein Proof of Concept, also eine beispielhafte Umsetzung, dar, die für diesen Zweck nicht nur die Machbarkeit belegt, sondern auch aufzeigt, wie dies in der Praxis umgesetzt werden kann.

Alle Ergebnisse, Programme, entwickelten Schaltungen etc. werden gänzlich Open-Source veröffentlicht.

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