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Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Gibt es Mikroplastik in den Rieselfeldern?

Projektbetreuer:                     
Daniel Spieker, Michael Deittert, Hendrik Büdding

Projektteilnehmer:                 
Christoph Dumstorf, 17, Kl. 12/Q2, Lars Zeggelaar, 17, Kl. 12/Q2

 

 

 

Projektbeschreibung

Das Ziel des Projektes war es, festzustellen, ob es Mikroplastikpartikel in den münsterischen Rieselfeldern gibt. Außerdem wollten wir herausfinden, wie diese in die Rieselfelder gelangen und ob diese sich dort anreichern.

Mikroplastikpartikel sind Plastikpartikel, die kleiner als 5mm sind. Diese sind in Kosmetikprodukten enthalten oder entstehen beim Zerfall großer Plastikteile wie Plastiktüten. Mikroplastikpartikel gelangen unter anderem durch Abwasser in die Umwelt und so in Seen, Flüsse und Meere. Auch wenn Mikroplastik noch nicht vollständig erforscht ist, ist bekannt, dass es eine Gefahr für Fische, Vögel und alle anderen Lebewesen ist.

Mithilfe von großen Planktonnetzen wurde das Wasser an zwei Probestellen gesiebt, sodass die Mikroplastikpartikel in den Netzen hängen blieben. Im Anschluss wurden die Netze ausgewaschen. Das ausgewaschene Material, vor allem Organik, wurde aufgefangen. Nachdem die Probe aufkonzentriert wurde, konnten einzelne Mikroplastikpartikel identifiziert werden.

Die Mikroplastikpartikel kommen wahrscheinlich aus der Hauptkläranlage in Münster-Coerde. Sie fließen von Süden nach Norden durch die Rieselfelder und stellen ein potenzielles Risiko für die Tiere im Europareservat in den Rieselfeldern dar.

Es war das erste Mal, dass die Rieselfelder auf Mikroplastik untersucht wurden. Außerdem haben wir eine Methode gefunden, Mikroplastik mit relativ geringem Aufwand zu finden.