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Gebäudearten

Was genau bedeutet im Rahmen des Energieausweises "Wohngebäude"? Was ist ein "Mischgebäude" oder "Nichtwohngebäude"? Hier erklären wir es Ihnen. 


Definition Wohngebäude

Ein Wohngebäude ist im Normalfall ein klassisches Wohnhaus. Aber auch Heime wie z. B. Seniorenheime zählen dazu. Ein Wohngebäude liegt auch vor, wenn in Wohngebäuden Flächen gewerblich genutzt werden, die sich aber nicht wesentlich von einer Wohnung unterscheiden, zum Beispiel bei einer Rechtsanwaltskanzlei.

Laut Definition der Energieeinsparverordnung (EnEV) können auch Arztpraxen, Büroräume (z. B. Ingenieur- und Architekturbüros, Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien) zu den Wohngebäuden gezählt werden, obwohl eine überwiegend gewerbliche Nutzung stattfindet. 

Definition Nichtwohngebäude

Zu den Nichtwohngebäuden zählen alle anderen Gebäude, beispielsweise Verwaltungsgebäude, Fabriken und Schulen.

Definition Mischgebäude  

Häufig gibt es auch Mischgebäude, zum Beispiel ein Wohnhaus mit einem kleinen Laden oder eine Schule mit einer Hausmeisterwohnung. Solange es sich hierbei um kleine Flächenanteile von weniger als 10 Prozent der Gesamtfläche handelt, kann entsprechend der Hauptnutzung ganz normal ein Energieausweis für Wohn- bzw. Nichtwohngebäude erstellt werden. Werden die 10 Prozent der Gesamtfläche überschritten, ist für beide Nutzungsarten ein Energieausweis zu erstellen.