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19.09.2009

Stadtwerke Nachrichten


Effiziente Wärme dient dem Klimaschutz

Kraftwerk am Hafen versorgt 20 Prozent von Münster

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Die großen Wärmespeicher sorgen nicht nur für eine hohe Versorgungssicherheit. Sie dienen auch zum Ausgleich von Spitzenlasten.

Auf dem Hafenplatz in Münster werden in diesen Tagen tausende von Besuchern „elektrifiziert“. Das von den Stadtwerken Münster mit gesponserte Open-Air-Spektakel „Unter Strom“ des Titanick-Theaters unterhält mit atemraubenden Effekten die Besucher und sensibilisiert sie für das Thema Energie. Und nur ein paar Meter von der Bühnenfläche entfernt sorgen die Stadtwerke mit dem Gas- und Dampfturbinen- Kraftwerk (GuD) dafür, dass Wärme und Strom äußerst umweltfreundlich erzeugt werden.

Beitrag zum Klimaschutz

„Durch den Einsatz von Fernwärme leisten die Stadtwerke Münster einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Dr. Norbert Ohlms, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster. Die GuDAnlage sorge höchst effizient und damit äußert umweltfreundlich für die Gewinnung von Heizenergie und Strom. „Sie bietet eine sichere Versorgung zu einem guten Preis“, bilanziert Dr. Ohlms.

Rund 20 Prozent des Wärmebedarfs und die Hälfte des Strombedarfs der Domstadt werden in der Kraftwerkanlage am Hafen hergestellt. In konkreten Zahlen bedeutet dies, dass 600 Millionen Kilowattstunden (kWh) Fernwärme und 570 Millionen kWh Strom jährlich durch die drei großen Turbinen imHerzen des Kraftwerks produziert werden. In einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk wird mit dem Dampf, der die Turbinen antreibt, neben der Stromproduktion gleichzeitig dasWasser erhitzt, das über das verzweigte Fernwärmenetz bis in die Haushalte transportiert wird und dort entweder der Heizung oder der Bereitung von Warmwasser dient.

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Das große Kraftwerk im Hafen versorgt in großem Umfang Haushalte in Münster mit Wärme. Zur hohen Effizienz der Anlage trägt auch die Stromgewinnung bei.

Deutliche CO2-Einsparung

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Alle Funktionen auf einen Blick: In der Leitstelle wird das Kraftwerk kontrolliert und gesteuert.

„Durch das Kraftwerk gelingt es uns, jährlich mehr als 190 000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen, das sind rund zehn Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Münster“, verweist Dr. Ohlms auf einen großen Bonus der im Jahr 2005 ans Netz gegangenen Anlage und auf einen deutlichen Vorteil im Vergleich zum alten Heizkraftwerk. Dank des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung kombiniert mit dem GuDProzess erreicht sie einen beeindruckenden Brennstoffnutzungsgrad von 88 Prozent. In vielen konventionellen Kraftwerken wird nur Strom hergestellt. Die bei der Herstellung entstehende Kondensationswärme hingegen verpufft als Abfallprodukt und der Wirkungsgrad liegt gerade einmal bei maximal 56 Prozent.

Hoch effizient ist auch der Aufbau des Fernwärmenetzes. Selbst bei niedrigen Temperaturen sind die Abwärmeverluste auf der Wegstrecke vom Hafen beispielsweise bis nach Gievenbeck und Mecklenbeck nur sehr gering. „Dank der großen Wärmespeicher ist es uns zudem möglich, neben einer hohen Versorgungssicherheit auch Spitzenlasten abzufangen“, erläutert Dr. Ohlms. „Wenn wir für den Klimaschutz auch zukünftig etwas erreichen wollen, dann ist der Anschluss weiterer Kunden an das Fernwärmenetz ein wichtiger Baustein in einem zukunftsorientierten Gesamtkonzept.“


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Die aktuelle Ausgabe:


Termine

Kultur

19. September: 20.30 Uhr, „Unter Strom“ - das Open Air Spektakel für die Stadtwerke Münster mit dem Theater Titanick, Hafenplatz.

14. September bis 23. Oktober: Ausstellung mit Bildern von Romy Dierks, täglich von 8 bis 18 Uhr, im Foyer der Stadtwerke Münster, Hafenplatz 1.

Sport

25. September, 15.30 Uhr: Kindertag beim SC Preußen Münster mit offizieller Einweihung des Stadtwerke- Familienblocks, Hammer Straße. 

Beratung

Sprechzeiten der Energie-Schuldnerberatung:
Dienstags 8 bis 17 Uhr,
mittwochs 8 bis 13 Uhr
sowie freitags 8 bis 14 Uhr
Kunden-Center Hafenplatz 1 oder telefonisch unter 0251.694.2297.

Information

Beratung im Umweltbüro:
Beratung im Umweltbüro: 30.September, 9 bis 12 Uhr: Jahresabrechnung der Stadtwerke leicht gemacht – wo finde ich was? im Kundenzentrum des Stadthauses 3 am Albersloher Weg 33. Die Referentin steht bei Fragen auch telefonisch unter 0251.492.6767 zur Verfügung.


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