Bereichsmenü
- 1:Topthemen.
- 2:Profil
- 2.1:Fakten.
- 2.2:Leitlinien.
- 2.3:Historie.
- 2.4:Sponsoring.
- 2.5:Umwelt.
- 2.6:Erzeugungsanlagen
- 2.6.1:GuD-Anlage.
- 2.6.2:Blockheizkraftwerke.
- 2.6.3:Wasserkraftanlage.
- 2.6.4:Fotovoltaikanlagen.
- 2.6.5:Windenergieanlage.
- 2.6.6:Bioabfallvergärungsanlage.
- 2.7:Mediathek.
- 2.8:Wettbewerb: Kunstbühne Stromkasten.
- 3:Stellenangebote.
- 4:Presse.
- 5:Netzgesellschaft.
- 6:Lob & Tadel.
- 7:Download-Center.
- 8:Kontakt.
Im Störungsfall erreichen
Sie uns 24 h:
Störungsstelle Gas, Wasser,
Fernwärme: 0251-694-1522
Störungsstelle Strom: 0251-694-1422
- Sie befinden sich hier:
- 1:Über uns.
- 2:Profil.
- 3:Erzeugungsanlagen.
- 4:Bioabfallvergärungsanlage.
Aus Bio wird Watt
1997 nahmen die Stadtwerke Münster die Bioabfallvergärungsanlage (BVA) in Coerde in Betrieb. Seitdem produzieren sie dort jährlich aus dem gesamten Bioabfallvolumen der Stadt Münster (18.000t) Energie für die Westfalenmetropole.
Die Umwandlung des Bioabfalls erfolgt durch das sogenannte "Bio-Stab-Verfahren". Im ersten Schritt wird der Bioabfall von Metallen und anderen Störstoffen gereinigt und zerkleinert. Anschließend wird er mit Prozesswasser vermischt. Diese Rohsuspension wird dann - im zweiten Verfahrensschritt - zur Vergärung in die Faultürme gefahren. Bei 55 Grad Celsius fault die schlammähnliche Masse 15 Tage unter vollständigem Luftabschluss. Während dieser Zeit entsteht das Biogas, welches mit einem Methananteil von 60 Prozent und einem Kohlendioxidanteil von 40 Prozent zum benachbarten Blockheizkraftwerk weitergeleitet und in Energie umgewandelt wird. In einem Jahr werden auf diese Weise durchschnittlich 3.500 MWh Strom und 10.00 MWh Wärme erzeugt.
In einem letzten Schritt wird der Gärrückstand mittels Zentrifugen entwässert. So entsteht Frischkompost, der in der 100m entfernten Grünabfallkompostierung der Stadt nachgerottet und als Komposterde verkauft wird.


