Gesundheitsförderung

Rückenschule, zahlreiche Betriebssportgruppen, Raucherentwöhnungskurse etc. – die Stadtwerke Münster bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein breites Spektrum an. Ein 2005 eigens eingerichteter Arbeitskreis „Gesundheit“ bringt das Thema beständig ins Stadtwerke-Gespräch. Er entwickelt und koordiniert die gesundheitsfördernden Maßnahmen, unter anderem neue Angebote an gesunder Ernährung in der Stadtwerke-Kantine und den Workshop „Beruf und Gesundheit“, der sich mit dem individuellen Gesundheitsprofil beschäftigt und Wege aufzeigt, wie man angesichts der körperlichen und seelischen Belastungen im Beruf die eigene Gesundheit erhält. Auch unser Betriebssport-Angebot dient der Gesundheit. Es fördert die zwischenmenschlichen Beziehungen und sorgt dadurch mit für ein gutes Arbeitsklima. Die Betriebssportgemeinschaft (BSG) der Stadtwerke Münster wurde 1936 gegründet und hat derzeit 500 Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Rentner und Gäste als Mitglieder. In 14 verschiedenen Sportarten besteht die Möglichkeit, etwas für die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und für das Wohlbefinden zu tun.

Soziale Ansprechpartner

Gegenseitige Unterstützung und eine konstruktive Konfliktlösung „vor der Eskalation“ sind Teil unserer Unternehmenskultur. Dafür stehen Personalleiter Martin Hölscher und Betriebsratsvorsitzender Heinz Röhricht. Sie setzen sich gemeinsam als Konfliktmoderatoren dafür ein, dass beide Seiten von der Lösung profitieren. Und sie stehen als Ansprechpartner in Notsituationen bereit. Das gilt nicht nur bei finanziellen Sorgen von Beschäftigten, sondern auch bei Mobbing, Auseinandersetzungen im Team oder zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Denn auch durch konstruktive Konfliktlösungen wird aus der Betriebsvereinbarung „Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz“ gute betriebliche Wirklichkeit. Wie gehe ich verantwortungsvoll mit Suchtmitteln um? Wie treffen Lesben und Schwule bei den Stadtwerken auf ein offenes und tolerantes Arbeitsumfeld? Wie kann die Eingliederung von Schwerbehinderten in das Berufsleben der Stadtwerke am besten gelingen? Was macht die Stadtwerke zu einem besonders familienfreundlichen Unternehmen? Auch für die mit diesen Fragen verbundenen Lebensbereiche stehen bei uns kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner zur Verfügung. An sie können sich die Beschäftigten mit ihren Fragen, Wünschen, Anregungen und selbstverständlich auch Nöten vertrauensvoll wenden.

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Der Fall: Ein Mitarbeiter fühlt sich ständig überlastet. Es kommt zu einem Nervenzusammenbruch. Die ärztliche Behandlung mit Beruhigungsmitteln führt zu keinem Erfolg. Der Mitarbeiter schleppt sich weiter zur Arbeit. Doch dann schafft er seine Aufträge nicht mehr allein. Für seinen Teamleiter ist das der Anlass, Personalleitung und Betriebsrat um Unterstützung zu bitten.

Für solch sensible Situationen haben sich der Betriebsratsvorsitzende Heinz Röhricht und der Personalleiter Martin Hölscher über Jahre hinweg eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut. Denn jeder Fall ist individuell und benötigt genau auf die Person abgestimmte Hilfestellungen. Dafür braucht es jede Menge Informationen, Gespräche und Kompetenzen. Das weiß aus vielfältiger Erfahrung auch Thomas Walbaum, der als Vertrauensmann der Schwerbehinderten Personalabteilung und Betriebsrat bei ihrer Arbeit unterstützt. So tut sich für Langzeitkranke und Schwerbehinderte durch die Kooperation von Martin Hölscher, Heinz Röhricht und Thomas Walbaum zusammen mit dem Betriebsärztlichen Dienst und der Sicherheitsfachkraft ein großer „Hilfepool“ auf. Dieser wird von unseren Stadtwerken schon seit einigen Jahren bereitgestellt und ist seit 2004 unter dem Stichwort „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ im Sozialgesetzbuch (SGB) IX, § 84 auch vorgeschrieben. Vorrangiges Ziel ist die Beschäftigungssicherung.

Unser Unternehmen kümmert sich selbstverständlich um die Kranken und ermöglicht ihnen die Hilfe, die sie brauchen und wünschen. Ein betroffener Mitarbeiter dankte seinem Chef, seinen Kollegen und den Stadtwerken mit den Worten. „Sie alle haben mich in diesen schwierigen Zeiten nicht fallengelassen.“

Kontakt

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Telefon: Tel. 0251-694-1234

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