
- 1:Grußwort.
- 2:Verantwortung für Kunden.
- 3:Verantwortung für MitarbeiterInnen
- 3.1:Top-Arbeitgeber.
- 3.2:Familienfreundlich.
- 3.3:Interview: Lebendige Leitlinien.
- 3.4:Top-Ausbildungen.
- 3.5:Interview: Laura Molitor.
- 3.6:Personalentwicklung.
- 3.7:Interview: Martin Hölscher.
- 3.8:Soziale Verantwortung.
- 3.9:Interview: Thomas Walbaum.
- 3.10:Aktiver Betriebsrat.
- 3.11:Interview: Seniorenvertreter.
- 3.12:Ehrenamt erwünscht.
- 3.13:Kurz und knapp.
- 4:Verantwortung für Umwelt.
- 5:Ausblick.
- 6:Impressum.
Erfolgsfaktor Weiterbildung
Wer aufhört, besser sein zu wollen, hört auf, gut zu sein.“ (Robert Bosch) Seit 1992 legen die Stadtwerke ein jährliches Weiterbildungsprogramm auf. Die ca. 50 Seminare und Workshops bieten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine große Palette an Lern- und Trainingsmaßnahmen. Die Kosten dafür übernimmt in der Regel das Unternehmen, und Lernzeit ist Arbeitszeit, das heißt, für Weiterbildungen werden keine Urlaubstage eingesetzt. Themenbereiche sind unter anderem das Stadtwerke-Geschäft und die Energiewirtschaft, Informationstechnik und Sprachen. Es gibt Workshops rund um die Persönlichkeit der Mitarbeiterin und des Mitarbeiters: von der Gesprächsführung und Konfliktbewältigung über Beruf, Familie und Gesundheit bis zur Standortbestimmung „Orientierungscenter“. Seminare speziell für die Auszubildenden erleichtern ihnen den Start in den Beruf sowie das Lernen und Arbeiten in unserem Unternehmen. Jährlich wird ein Programmschwerpunktthema gewählt. In den vergangenen Jahren waren das Verhaltens- und Kommunikationstraining, Familienfreundlichkeit, Veränderungsprozesse, Verbesserung der Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg, Unbundling, Leistungsorientierte Vergütung und Abbau von Bürokratie. 2008 liegt der Fokus auf „Führung“.
Vorbild Führungskräfte
Voll und ganz – so unterstützen die Stadtwerke Münster ihre Führungskräfte. Ihnen kommt für den Erfolg des Unternehmens eine Schlüsselrolle zu. Was wir unter „Führung“ verstehen, haben wir in unseren Leitlinien ausgedrückt: „Unsere Führungskräfte nehmen ihre Führungsverantwortung wahr. Dies bedeutet vor allem: motivieren, steuern, delegieren, unterstützen, entscheiden, fördern und fordern.“ Zu all diesen Führungsaspekten bieten die Stadtwerke passgenaue Führungskräfte-Entwicklung zu folgenden Themen an: spürbare Führung, persönliches Führungsverhalten, Führen in Veränderungsprozessen, Führungsinstrumente, Teamentwicklung und der Führungscheck als erster Schritt zur Weiterentwicklung. Mit ihrem „Orientierungscenter“ fördern die Stadtwerke Münster auch ihre Nachwuchs-Führungskräfte. Dort überprüfen diese ihr Bild, das sie von sich selber haben. Sie erfahren, wie sie von den Führungskräften wahrgenommen werden. Sie gewinnen ein Profil ihrer Schwächen und Stärken und planen gemeinsam mit ihrer Führungskraft Entwicklungsmöglichkeiten.
Soziale Sicherungssysteme
In der Energiebranche gestalten die kommunalen Unternehmen derzeit tiefgreifende Veränderungsprozesse, die allen Beschäftigten neue Organisationsformen und Arbeitsaufgaben abverlangen. Umso wichtiger sind den Stadtwerken Münster die sozialen Sicherungssysteme für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen gehört dem kommunalen Arbeitgeberverband an und erfüllt damit die dort ausgehandelten Tarifverträge. Betriebsrat und Arbeitgeber haben in einer Betriebsvereinbarung zu den Umstrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen verabredet, dass bis 2013 betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen sind. Mit vielen weiteren Betriebsvereinbarungen suchen wir beständig einen fairen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen, immer mit dem Ziel, unsere Rahmenbedingungen und unsere Leistung zu verbessern. Damit wollen wir die Position der Stadtwerke Münster am Markt stärken, eine Basis für wirtschaftliche Stabilität legen und langfristig die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Stadtwerken sichern. Zu unseren sozialen Sicherungssystemen gehört auch die betriebliche Altersversorgung, die allen Beschäftigten zusteht.
Pluspunkt Jobrotation
Ein Gewinn für alle Beteiligten: Jobrotation. Das Modell der Stadtwerke sieht wie folgt aus: Der Mitarbeiter nimmt befristet eine andere Tätigkeit in einem anderen Bereich auf und kehrt dann an seinen früheren Arbeitsplatz zurück. Ein anderer Mitarbeiter vollzieht den umgekehrten Wechsel. Das lässt sich nicht immer auf direktem Weg organisieren, also wird in größeren Zusammenhängen rotiert.
Hintergründe für den Einsatz von Jobrotation: Via Jobrotation erweitern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren beruflichen Horizont, lernen andere Arbeitsfelder kennen, lernen und suchen berufliche Herausforderungen, an denen sie sich neu ausprobieren können. Damit verbessern sie ihr Qualifikationsprofil, und das Unternehmen kann bei Vakanzen auf breit ausgebildete Beschäftigte zurückgreifen.
Kompetenz Berufserfahrung
Anfang 2006 ist die Betriebsvereinbarung „ Ältere Mitarbeiter – Mit Erfahrung die Zukunft meistern“ in Kraft getreten. Für die Stadtwerke Münster ist das ein Meilenstein auf dem Weg, sich um die Gesundheit ihrer Beschäftigten, hier vor allem der älteren Belegschaftsmitglieder, zu kümmern. Die Betriebsvereinbarung bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die über 50 Jahre alt sind, außerordentliche Angebote, ihre Gesundheit zu fördern und ihre Arbeitskraft frisch zu halten. Dazu gehören regelmäßige Gesundheitschecks, spezielle Weiterbildungen, Arbeitszeitreduzierungen, intensive Gespräche mit den Führungskräften und das fünftägige Seminar „Unterwegs – mitten im Leben“. In diesem Seminar haben die über 50-Jährigen die Möglichkeit, den eigenen Standort im Leben zu bestimmen und neue Wege zu körperlicher und seelischer Fitness kennenzulernen.
Feste Wertschätzung
„TeamWerk 08“ – so war das Motto des Betriebsfestes im November 2007. „TeamWerk 08“ steht aus unserer Sicht für einen starken Charakterzug der Stadtwerke Münster. Bei allen Herausforderungen, die es zu meistern gilt, wollen wir nicht vergessen, dass unser Zusammenhalt nicht nur von der Zusammenarbeit lebt, sondern auch wenn wir zusammen feiern und es uns neben der Arbeit miteinander gut ergehen lassen. Dazu gehört das gemeinsame Betriebsfest, die verschiedenen Abteilungsfeste und unser Familienfest, beispielsweise der Familientag 2008 im Verkehrsbetrieb. Wir ehren ebenfalls unsere Jubilare. Es ist schon etwas sehr Besonderes, wenn Menschen einem Unternehmen 40 Jahre die Treue halten. Die Wertschätzung geht dabei über Besuche und Geschenke hinaus. So holt das Unternehmen zum Beispiel aktiv von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zehn Jahre beim Unternehmen sind, ein Feedback ein, um daraus zu lernen.
