Partnerschaftlich ein gutes Arbeitsklima gestalten

Mit diesem Satz beginnen die Leitlinien der Zusammenarbeit und Führung. Ein so großes Unternehmen wie die Stadtwerke Münster repräsentiert dieselbe Vielfalt an Stärken und Schwächen, an Wir-Gefühl und Auseinandersetzungen, an Fachkompetenzen und Vorurteilen wie die gesamte bundesrepublikanische Gesellschaft. Eine solche Vielfalt gedeiht am besten, wenn die Einzelnen partnerschaftlich miteinander umgehen. Darauf setzt die Personalarbeit der Stadtwerke Münster. Gerade in Zeiten, in denen die Energiebranche und die kommunalen Unternehmen umfangreiche Veränderungsprozesse gestalten, ist eine funktionierende Vielfalt von großem Vorteil. Vielfalt aber bedeutet auch Konflikte: Eine gemeinsame Meinung zu bilden und Entscheidungen zu treffen, von denen alle etwas haben, braucht viel und weitsichtigen Einsatz.

■ ■ ■ „Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz“ – so heißt eine Betriebsvereinbarung der Stadtwerke Münster. Was bedeutet „partnerschaftlich“?

Martin Hölscher: Zur Partnerschaft gehören zwei, die gleichberechtigt ein Gemeinsames miteinander teilen. Für mich ist das die Grundformel unserer Zusammenarbeit. Sie sorgt für ein gutes Arbeitsklima und trägt mit zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Stadtwerke bei. „Partnerschaftlich“ heißt auch, auf gleicher Augenhöhe Entscheidungen so zu treffen, dass alle davon profitieren, und – ebenso wichtig – Konflikte schon zu einem Zeitpunkt wahrzunehmen, an dem sie noch nicht eskaliert sind. Das erleichtert die Problemlösung erheblich.

Was regelt die Betriebsvereinbarung?

Martin Hölscher: Wir sind ein so großes Unternehmen, dass wir gewissermaßen einen Querschnitt unserer Gesellschaft abbilden. Das heißt, wir müssen als Unternehmen mit allen Konflikten rechnen, die es auch in unserer Gesellschaft gibt. „Nicht wegschauen, hinsehen!“ ist unsere Devise. Deshalb bringt die Betriebsvereinbarung die Verpflichtung zur Sprache, sexuelle Belästigung, Mobbing und Diskriminierung zu unterbinden und eine partnerschaftliche Atmosphäre zu fördern und zu erhalten. Die Vereinbarung regelt ebenfalls, was bei Verstößen zu tun ist.

Sie kooperieren intensiv mit dem Betriebsrat. Warum? Ist das nicht eine Interessenskollision?

Martin Hölscher: Nein, auf keinen Fall. Und die Bestimmtheit, mit der ich das sage, ist mir ein Herzensanliegen. Personalabteilung und Betriebsrat haben keine unterschiedlichen Ziele: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen und in einem optimalen Rahmen arbeiten können. Wenn alles gut läuft, werden wir in der Regel ja nicht gebraucht. Aber wenn es zu Konflikten kommt, beispielsweise zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, dann ist unsere Kooperation, die wir seit vielen Jahren praktizieren, ein wichtiger Ausgangspunkt für eine gute Konfliktlösung. Denn Personalabteilung und Betriebsrat zusammen nehmen eine neutrale Position ein, moderieren zwischen den Konfliktparteien, zeigen Lösungsmöglichkeiten auf, mit der beide Seiten gut leben können. Wir schaffen also gemeinsam eine Win-Win-Situation. Zu unserer Moderationsarbeit bekommen wir sehr gute Rückmeldungen. Darauf bin ich ehrlich gesagt richtig stolz.

Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen in der Personalarbeit?

Martin Hölscher: Angst und Alter. Wie Herr Kellersmann im Interview zu den neuen Leitlinien schon sagt: Wir nehmen eine große Angst vor Veränderungen wahr. Ständige Veränderungen gehören aber nun einmal zu den Eigenschaften unseres modernen Unternehmens. Die Angst hindert daran, die Chancen, die Veränderungen immer auch bieten, zu erkennen und in die Tat umzusetzen. Angst verschlechtert das Betriebsklima. Das wollen wir nicht. Die zweite Herausforderung: Künftig werden wir immer mehr ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen haben. Dass diese sich wohl fühlen, gesund bleiben und auch in ihren späteren Jahren bei uns gut und gerne arbeiten, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe für unsere Personalentwicklung.

Wenn man liest, was das Unternehmen alles für seine Beschäftigten tut, so lässt das eigentlich nur einen Schluss zu: Das Beste, das einem passieren kann, ist, bei den Stadtwerken Münster zu arbeiten. Sehen Sie das auch so?

Martin Hölscher: Ja, für mich persönlich sehe ich das nach 14 Jahren Unternehmenszugehörigkeit so! „Das Beste“ verstehe ich allerdings nicht im Sinn von „alle Ziele sind erreicht“, sondern „es gibt bei den Stadtwerken immer wieder neue Ziele“. Sie bieten Veränderungsmöglichkeiten, die eine interessante und gute Weiterentwicklung versprechen. Kurz gesagt: Wir lernen nie aus und das gefällt mir.

Kontakt

So nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Telefon: Tel. 0251-694-1234

Alternativ können Sie:
uns eine E-Mail schicken,
uns von Mo - Fr (8 bis 18.00 Uhr) im ServiceCenter am Hafenplatz 1 besuchen. Anfahrtsplan

Martin Hölscher, Leiter der Personalabteilung, über die Power, die echte Partner haben


Martin Hölscher
Telefon: 0251.694.2538

m.hoelscher
@stadtwerke-muenster.de