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Historie auf einen Blick
1888: Am 8.8.1888 eröffnete der Mietkutsche Heinrich Hagenschneider Münsters ersten Pferde-Omnibusbetrieb. Damit hatte der öffentliche Nahverkehr in Münster Fahrt aufgenommen. Von Beginn an ordnungsgemäß auf festen Linienwegen mit genehmigten und veröffentlichtem Fahrplan.
1901: Die Straßenbahn löst den Pferdewagen ab. Drei Linien werden eröffnet, Höchstgeschwindigkeit 15 km/h, Gesamtlänge acht Kilometer, 6-Minuten-Takt.
1909: Die Stadt übernimmt den Betrieb der Straßenbahn
Erster Weltkrieg: „Liebe kleine Schaffnerin" - Frauen übernehmen in den Kriegsjahren des 1. Weltkrieges die Schaffnerdienste in Münster. Inflation - Die Weltwirtschaft bricht zusammen. Der Preis für einen Fahrschein klettert auf sage und schreibe 10 Mark.
1922: Unvorstellbar! Inflation und Kohlenmangel im E-Werk legen den gesamten Straßenbahnbetrieb still.
1923: 1923 wird der Straßenbahnverkehr dann für neun Tage in den Monaten Juli und August versuchsweise wieder aufgenommen.
1924: Die "Elektrische" fährt wieder.
1926: Zweigleisiges Netz, neue Oberleitungen, neue Triebwagen: Die Straßenbahn wird modernisiert, das Streckennetz erweitert. Und: 3 Autobusse kommen hinzu. Schon im Jahre 1926 fahren Busse und Straßenbahnen in Münster im 20- und 30-Minuten-Takt.
1927: Gegen alle Bedenken wird der Straßenbahnbetrieb auf der Salzstraße für die folgenden zehn Jahre genehmigt. Die „Heulende Kurve" zwischen Salzstraße und altem Steinweg bleibt der Münsteranern bis 1954 erhalten.
1936: Die Fahrgastzahlen steigen in einem Jahr von 1,2 auf kanpp 2 Mio. - nur im Autobus-Verkehr.
1938: Die Straßenbahn darf 40 km/h fahren- mehr als drei Mal so schnell wie in ihrerr Anfangszeit.
Das zerstörte Münster nach dem 2. Weltkrieg - und doch...
1942/43: 16,7 Mio. Fahrgäste zählen die städtischen Verkehrsbetriebe - ein Rekord!
1944: Die Zerstörung des E-Werks beduetet das vorläufige Aus für die Straßenbahn.
1945: Schienen werden geflickt, die wenigen, nicht zerbombtem Triebwagen und Autobusse werden repariert und LKW umgebaut: Es gibt ihn wieder, den ÖPNV.
1946: Fahrplan erstmals im 20-Minuten-Takt
1948: Am 1. Mai 1948 fährt die Straßenbahn wieder zum Schützenhof. Ausgebesserte Autobusse, und können Sie sich das vorstellen, Lastwagen, ja Sie haben richtig gehört - Lastwagen haben den Personennahverkehr bewerkstelligt."
1949: Die erste O-Buslinie mit vier O-Bussen wird eröffnet.
1951: Die Münsteraner feiern 50 Jahre Straßenbahn.
1954: Am 25. November 1954 fährt die letzte Straßenbahn durch Münster.
1961: 60 Jahre nach der Einweihung der elektrischen Straßenbahn mit damals acht Kilometern „Linie", gibt es in Münster 20 Buslinien mit einer Gesamtlänge von 187,5 Kilometern. 4,3 Millionen Kilometer fahren die 78 Busse und O-Busse. Sie befördern rund 24,3 Millionen Personen.
1962: Der Fahrscheinentwerter "ersetzt" den Schaffner. Die ersten Gelenkbusse gehen an den Start.
1968: Ab dem 26. Mai fahren nur noch Dieselbusse in Münster. Die O-Busse haben ausgedient.
1970: Busse sind mit Funksprechanlage ausgestattet, die ersten 11 Standardbusse fahren durch Münster.
1972: Die Verkehrsunternehmen werden von der Mineralölsteuer befreit. Die ersten Fahrscheinautomaten werden in Betrieb genommen.
1973: Umzug zum neuen Betriebshof
1975: Erste Fahrt des TaxiBusses
1978: Gründung der Verkehrsgemeinschaft Münster, Einführung der GruppenTickets,
1979: Erste Frau als Busfahrerin bei den Stadtwerken
1983: Gründung Verkehrsgemeinschaft Münsterland
1989: MünsterCard und 9 Uhr Karte
1990: Die Stadtwerke bekommen ein neues "Kleid"; aus der Unternehmensfarbe Gelb-Orange wird Blau.
1996: Erste Busse mit Katalysator /Rußfilter
1997: Das RechnergestützteBetriebsleitsystem (RBL) untersützt die Leitstelle bei der Verkehrsüberwachung und liefert Daten für die Planung.
1998: mobilé - das Servicezentrum für clevere Verkehrsnutzung geht an den Start
2000: mobilé informiert auch auf Münsters Wochenmärkten, die landesweite Schlaue Nummer gibt Auskunft zu Fragen rund ums Busfahren. Der neue Gemeinschaftstarif vereinfacht das Fahren mit Bus & Bahn innerhalb der Verkehrsgemeinschaft Münsterland.
2001: Das neue NachtBus-System bringt Nachtschwärmer sicher nach Hause. Der "Historischer" Busfahrerstreik zeigt, dass alles in Bewegung ist.
2002: mobilé zieht um zum Berliner Platz. Die erste Fahrgastinformations-Säule (FIS) wird am Hauptbahnhof aufgestellt und zeigt den Wartenden minutengenau an, wann ihr Bus abfährt
2003: Ab 1. August steigen die Fahrgäste vorn beim Fahrer ein - Vorteil: wer kein Ticket hat, fällt auf. "Alle 10 Minuten kommt ein Bus" - der CityTakt macht das Busfahren noch attraktiver
2004: Anregungen, Hinweise und Beschwerden nimmt ab jetzt das neue Team des Beschwerdemanagements entgegen und kümmert sich um die Anliegen der Fahrgäste.
2005: Erste KlimaBusse sorgen im Sommer und Winter für angenehme Luft in den Fahrzeugen. Versprochen? Garantiert! Neue ServiceGarantien versprochen unbürokratischen Ersatz von Aufwendungen wenn einmal etwas nicht so klappt wie erwartet.
2006: Aus drei mach zwei: Einfach und übersichtlich gibt es nun ein Tages- und ein Nachtnetz. Der Fahrplan kommt aufs Handy: Start von MoFahr - die mobile Fahrplanauskunft, Ein neuer Bordrechner, die i-Box, läutet eine neue Generation von Informationssystemen in den Bussen ein.
2007: Die erste sprechende Haltestelle in Münster findet großen Anklang bei mobilitätseingeschränkten Menschen - und bringt der Stadtwerke bundesweite Beachtung ein. Auch das Ticket kommt aufs Handy: Mit der Einführung des HandyTickets schließt sich die Stadtwerke einem NRW-weiten Portal an und ermöglicht damit den Kauf eines Tickets per Handy.
